Praktische Unterstützung für den Trauerweg auf dem Waldfriedhof gesucht
Am 18. April werden viele Hände benötigt
Jedes Jahr im Frühjahr steht die „Pflege“ des Bürgerprojekts Trauerweg an: Vor allem die 332 Steinplatten des Labyrinths müssen vom Unkraut befreit werden, aber auch an den verschiedenen anderen Stationen gibt es immer etwas zu tun.
Jeder kann mitmachen: alle Bürgerinnen und Bürger Herrenbergs und Umgebung, Gruppierungen, Institutionen, Vereine, und Schulklassen sind als freiwillige Helfer herzlich eingeladen, das kleine Trauerwegsteam zu unterstützen. Wenn sich 60 Helfer:innen finden, die z.B. jeweils 5 Platten des Labyrinths bearbeiten, ist diese Aktion in einer guten Stunde beendet. Im Anschluss gibt es eine Butterbrezel als kleines Dankeschön.
Die Aktion erhält den Trauerweg auf dem Waldfriedhof, der ganzjährig für Bürger:innen geöffnet ist.
Es macht Spaß, gemeinsam etwas zu bewirken.
Treffpunkt:
Samstag, 18. April zwischen 09.00 Uhr und 13.00 Uhr auf dem Trauerweg, Waldfriedhof in Herrenberg.
Eingang Aussegnungshalle, bevor die Grabfelder beginnen, liegt der Trauerweg linkerhand.
Mitbringen: Eimer, Grasmesser, Küchenmesser o.ä. und evtl. eine Gartenschere.
Vor allem aber gute Laune und Lust auf die Gemeinschaft.
Die Pflege des Trauerwegs findet bei jedem Wetter statt.
Wir freuen uns, wenn Sie kurz Bescheid geben, ob Sie eine Stunde Zeit für diese Aufgabe haben – dass erleichtert unsere Planung. Bitte melden Sie sich (auch kurzfristig) unter 0176-2480 8981 oder hospiz@evdiak.de
Bild: Helfer:innen 2025
Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es und wie können wir Vorsorge treffen? Durch Vermittlung von Fachwissen und Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag versuchen wir Ihre Fragen zu klären und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.
Modul 1: Sterben ist ein Teil des Lebens
Modul 2: Vorsorgen und Entscheiden
Modul 3: Körperliche, seelische, soziale, spirituelle Nöte am Lebensende lindern
Modul 4: Abschied nehmen
Sa 22.01.2022, 14.00-18.30 Uhr
Spitalkirche Herrenberg
Tübinger Str.4
Antje Fischer (Rechtsfachwirtin - Koordinatorin Hospizdienst)
Ökumenischer Hospizdienst
07032-206 1155
hospiz@evdiak.de
www.hospiz-herrenberg.de
Ökumenischer Hospizdienst Herrenberg
71083 Herrenberg, Mozartstr. 12
07032/206-1155, hospiz@evdiak.de
www.hospiz-herrenberg.de
Themen und Umfang entsprechen den Richtlinien des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes.
- Das Hospizkonzept - Geschichte, Grundsätze, Ausweitung der Hospizidee, Situation und Bedürfnisse im Abschieds- und Sterbeprozess
- Kontakt, Kommunikation, Krisenverständnis
- Soziales Engagement und Selbstsorge
- Grundlagen des Palliative-Care-Konzepts
- Biografische Zugänge, Anleitung zur Selbstreflektion
- Rechtliche Grundlagen
- Umgang mit trauernden Menschen
- Spiritualität in der Sterbebegleitung
Leitung:
Kerstin Reese , Krankenschwester und Sozialpädagogin,
Leiterin des Ökumenischen Hospizdienstes
und weitere Referent*innen
Das Einführungsseminar umfasst ALLE folgenden Termine:
Zwei Wochenenden:
15.07. – 17.07.2022 und 18.11. - 20.11.2022
jeweils von Freitag, 16.00 Uhr bis Sonntag, 13.00 Uhr.
Diese Wochenenden finden in einem Tagungshaus statt, mit zwei Übernachtungen.
Drei „halbe“ Wochenenden:
Freitags jeweils 16.00 Uhr – 21.00 Uhr,
Samstags jeweils 10.00 Uhr – 19.30 Uhr
05.08. - 06.08.2022
16.09. - 17.09.2022
14.10. - 15.10.2022
Abschlussabend:
Donnerstag 24.11.2022 ab 18.00 Uhr
Hinzu kommen drei Exkursionen (Abendtermin ca. 2 Stunden)
Die Termine werden im Kurs abgestimmt.
Veranstaltungsort: Herrenberg
Kosten: 150,00 €
Für die Wochenenden kommen noch Vollpensionskosten hinzu (ca. 50,00 €/Nacht).
Das Seminar sollte vollständig besucht werden.
Vor Ihrer Anmeldung vereinbaren Sie bitte bis zum 00.00.2022 einen persönlichen Gesprächstermin mit Frau Reese.
Krankheit, Sterben und Trauer treffen jede und jeden von uns, in Zeiten von Pandemien oft unerwartet und unter schwierigen Bedingungen.
An diesem Abend wird auf die Situation und die Bedürfnisse kranker, sterbender und trauernder Menschen eingegangen. Wie können An-und Zugehörige hilfreiche Begleiter/innen werden?
Wie reagiert man auf „schwierige“ Fragen oder Wünsche?
Auch die Erfahrung vom Tod ohne persönlichen Abschied in der Coronapandemie wird zur Sprache kommen.
Innerhalb des Abends werden auch die ambulante Hospizarbeit und die Angebote für Trauernde vorgestellt.
Sie sind herzlich zu einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen eingeladen.
Der Sonntag ist für Menschen die trauern oft ein schwieriger Tag. Das Alleinsein zeigt sich noch deutlicher, als an den Werktagen.
Wir möchten Ihnen in freundlicher Atmosphäre die Gemeinschaft anderer Betroffener ermöglichen. Gemeinsam tauschen wir uns über Themen in der Trauer aus und wollen trotz allem Kummer ermutigt in die neue Woche gehen.
im November findet kein Sonntagscafé statt
Ansprechpartnerin: Annerose Märkle, Tel.: 07056-1533
Strecke: ca. 10 km (leichter Schwierigkeitsgrad)
Treffpunkt: Ökumenischer Hospizdienst, Mozartstr. 12,71083 Herrenberg
Kosten: 5 € als Spende für den Hospizdienst
Anmeldung: Telefonisch unter der Nummer 07032 / 206 1155 oder per Mail an hospiz@evdiak.de
Modul 2: Vorsorgen und Entscheiden
Modul 3: Körperliche, seelische, soziale, spirituelle Nöte am Lebensende lindern
Modul 4: Abschied nehmen
Kursleiterinnen waren Kerstin Reese, Simone Rühle und Dr. Elisabeth Dorndorf
Filmabend im Kommunalen Kino
(In Kooperation mit der VHS Herrenberg)
Der Flohmarkt der Madame Claire
von Julie Bertuccelli mit Chatherine Deneuve, Chiara Mastroianni, Samir Guesmi u. a.
Stand auf dem Herrenberger Weihnachtsmarkt mit einem besonderen Glühwein, Bredle und mehr...
Standplatz: in der oberen Reihe der Eckstand rechts, neben der Eisdiele, schräg gegenüber vom Karussell
der Advantest Europe GmbH
Im Namen ihrer Mitarbeiter haben die Betriebsratsvorsitzenden der
Fa. Advantest Europe GmbH, Frau Doris Teuber und Herr André Hahmann, dem Hospizdienst Herrenberg dieses Jahr eine Spende übergeben. Diese Spende wurde im Rahmen der letzten betriebsinternen Versteigerungs-aktion von IT-Equipment erzielt. Die Mitarbeiter haben sich entschieden,
die ambulante Hospizarbeit in Herrenberg zu unterstützen. Die Spende wurde zur Anschaffung eines E-Bikes verwendet und wir sind ab sofort, umweltfreundlich mit unserem roten "Hospizrad" unterwegs.
Wir bedanken uns nochmal ausdrücklich bei allen Mitarbeitern der Firma Advantest.
Im Februar begann das nunmehr 13. Einführungsseminar, dass die 19 Frauen und 3 Männer abgeschlossen haben. Bis auf zwei Teilnehmende arbeiten alle zukünftig im Hospizdienst mit: je nach Wohnort beim Hospizdienst in Herrenberg, im Oberen Gäu oder im Hospizdienst für Gärtringen, Nufringen und Ehningen.
„Das so viele Menschen sich den Tabuthemen Sterben, Tod und Trauer stellen und bereit sind, Sterbende und ihre Angehörigen zu begleiten, ist für uns ein großes Geschenk“, sagt Kerstin Reese, die gemeinsam mit Antje Fischer den Hospizdienst in Herrenberg leitet.
Wir haben einen großen Bedarf an Ehrenamtlichen, auch im Hinblick darauf, dass am Herrenberger Krankenhaus bald eine geriatrische Abteilung eröffnet wird“, sagt Fischer, die überwiegend in der Einsatzleitung tätig ist.
Was bewegt Menschen sich diesem Thema zu stellen, was ist das besondere dieses Kurses und dann auch des darauf folgenden ehrenamtlichen Engagements?
Wie die Teilnehmenden berichten, sind sie dem Leben neu begegnet: Ruth Frank (68) aus Herrenberg hat mit ihren Enkelkindern, die wissen wollten, was Oma da macht, besondere Gespräche über das Leben und den Tod geführt.
Anja Bockstette (34) aus Gärtringen steht mitten im Leben, sie ist berufstätig und hat kleine Kinder. „Der Tod ist so farbig wie das Leben“, sagt sie, „ich bin froh, dass ich diesen Kurs so jung gemacht habe, jeder Mensch sollte so einen Kurs besuchen.“
Birgit Ruland (51) aus Tailfingen ergänzt: „Es gibt keinen Grund, den Kurs nicht zu besuchen.“
Sie hat in dem 100 stündigem Seminar den Abschied von ihrem Vater, der vor drei Jahren gestorben ist, zu einem inneren Ende bringen können.
Hans Dieter König (61) aus Ehningen hat im Praktikum gespürt, wie viel er zu geben hat, wie voll seine Lebensschale ist und freut sich auf die kommenden Einsätze im Hospizdienst.
„Männer sind leider Mangelware in dieser Arbeit“ bedauert Reese. „Gerade wenn wir Männer beim Sterben begleiten, wäre ein Gespräch von ‚Mann zu Mann‘ oft hilfreich“, meint Fischer.
„Wer Sterbende begleitet, lernt viel übers Leben“ ergänzt Frau Oberin Kopp. Als Geschäftsführerin des Hospizdienstes (in Trägerschaft der Evangelischen Diakonieschwesternschaft) ist sie an diesem letzten Abend dabei. „Die Ehrenamtlichen begleiten Sterbende und ihre Angehörigen professionell und liebevoll“, sagt sie, „die Ehrenamtlichen werden dabei nicht alleingelassen: In Reese und Fischer haben sie jederzeit kompetente Ansprechpartnerinnen“. Hospizliche Ehrenamtliche begleiten und werden begleitet: Supervision, Fortbildungen, regelmäßiger Austausch und verschiedene Veranstaltungen gehören zu diesem Ehrenamt. Große Wertschätzung erfahren die Begleitenden untereinander in der Gruppe und durch die Dankbarkeit der Sterbenden und ihrer Angehörigen, die durch diesen Dienst unterstützt und entlastet werden. Die Pflegenden in den Senioreneinrichtungen und im Krankenhaus sind froh, dass es Menschen gibt, die diesen Dienst tun und am Bett der Sterbenden sitzen.
Spontanes Schauspiel vom Feinsten zum Thema Leben, Tod, Trauer, Sterben und Liebe
Mittels Improvisationstheater werden die Menschen auf positive und leichte Weise angeregt, dieses Tabu schrittweise zu brechen.
Mehr Infos: dietabutanten.de
Kosten: Eintritt: 8 € incl. alkoholfreies Getränk
Am Mittwoch, den 10.04.2019 lädt der Förderkreis des Ökumenischen Hospizdienstes Herrenberg alle Mitglieder und die interessierte Öffentlichkeit zu seiner jährlichen Informationsveranstaltung ein.
Um 18:00 Uhr berichten die Koordinatorinnen und die Geschäftsführung anschaulich aus der Arbeit des Hospizdienstes.
Möglichkeiten und Grenzen von Patientenverfügungen
Filmabend im Kommunalen Kino
(In Kooperation mit der VHS Herrenberg)
Arthur & Claire
von Miguel Alexandre, mit Josef Hader und Hannah Hoekstra
Arthur & Claire sind zwei lebensmüde Menschen kurz vor dem Selbstmord, die in dieser Kammerspiel-Tragikomödie mit Hilfe des anderen doch noch unerwartete Hoffnung für ihr Leben finden.
Handlung:
Arthur & Claire (Josef Hader und Hannah Hoekstra) haben beide, jeder auf seine Art, mit dem Leben abgeschlossen und der Tod erscheint als einziger Ausweg aus ihrem Leiden. Doch dann führt der Zufall den Anfang 50-Jährigen und die Anfang 30-Jährige in Amsterdam zusammen und lässt sie zu einem neuen Halt für den jeweils anderen werden.
Als Arthur nämlich sein Ende in einer Sterbeklinik sucht, um selbst zu entscheiden, wann es an der Zeit ist, würdevoll abzutreten, dringt laute Musik durch die Zimmerwand von nebenan. Dem störenden Geräusch nachgehend trifft er auf Claire, die gerade ihren eigenen Suizid vorbereitet. Im Unglück vereint, beginnt für Arthur und Claire der nahende Tod eines bis dato Fremden ihre Sicht auf die Dinge zu verändern, als die Nacht fortschreitet und die zwei sich unterhalten



